Ferrosilizium mit extrem niedrigem Kohlenstoffgehalt
Bei dem hier genannten „Siliziumkarbid“ handelt es sich nicht um einen bestimmten Rohstoff, sondern um den Wärmedämmabfall des Graphitisierungsofens bei der Herstellung von Graphitelektroden. Es enthält eine große Menge Siliziumkarbid, daher ist es üblich, diesen Abfall „Siliziumkarbid“ zu nennen. Seine Inhaltsstoffe sind wie folgt:
SiC25~40 %; SiO220%; C25 %; der Rest ist Al2O3 und CaO usw. Warum die Zugabe einer kleinen Menge „Siliziumkarbid“ beim Schmelzen den Stromverbrauch senken kann.

Ferrosilicium mit niedrigem Titangehalt (hochrein).
Beim Schmelzen von Ferrosilicium ist die Reduktion von Siliciumdioxid eine Reaktion, die viel Wärmeenergie absorbiert. Daher muss die Reaktion intensiv bei einer sehr hohen Temperatur (ca. 1800 bis 1900 Grad) durchgeführt werden, wodurch viel elektrische Energie verbraucht wird. Wenn der Charge ein Teil des Siliziumkarbids zugesetzt wird, reagiert es im Ofen mit den Stahlschrotten in der Charge wie folgt:
SiC+Fe= FeSi+C
Diese Reaktion ist eine endotherme Reaktion und die aufgenommene Wärme und die Reaktionstemperatur sind niedriger als diejenigen, die für die Reduktion von Siliziumdioxid erforderlich sind. Daher kann die Zugabe eines Teils von Siliziumkarbid zur Ofenbeschickung den Stromverbrauch senken.

Ferrosilizium mit hohem Siliziumgehalt
Beim Schmelzen von 45 Ferrosilicium erfolgt die Zerstörungsreaktion von Siliciumcarbid aufgrund der großen Menge an Stahlschrott in der Charge hauptsächlich nach SiC + Fe=FeSi + C. Daher beträgt die Ausnutzungsrate von Siliciumcarbid zu diesem Zeitpunkt höher.


