Erstens ist der Sauerstoffgehalt im Wolframpulver ein entscheidender Faktor. Wenn Wolframpulver zu viele Oxide enthält, behindern diese Oxide die feste Bindung zwischen Metallelementen, da die Benetzbarkeit zwischen Metallelementen und Oxiden schlecht ist. Dies bedeutet, dass die Kontrolle des Sauerstoffgehalts im Pulver ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Dichte der Legierung ist.

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Zweitens ist auch Oberflächenoxid ein Faktor, der nicht ignoriert werden kann. Während des Pressformungsprozesses erschwert das Oberflächenoxid aufgrund seines hohen Elastizitätsmoduls die plastische Verformung des Pulvers, was wiederum zu einer Verringerung der relativen Dichte des geformten Rohlings führt. Ebenso entsteht während des Sinterprozesses durch unzureichend reduziertes Pulver Wasserdampf, was sich ebenfalls nachteilig auf die Verdichtung des Produkts auswirkt.

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Schließlich ist auch die Partikelgröße des Wolframpulvers ein wichtiger Einflussfaktor. Wolframpulver mit unterschiedlichen Partikelgrößen weist beim Pressvorgang unterschiedliche Brückeneffekte und Kontaktflächen auf, was sich direkt auf den Druck auswirkt, der zum Pressen auf die gleiche Dichte erforderlich ist. Im Allgemeinen erreichen gröbere Wolframpulverpartikel beim Pressen leichter die erforderliche Dichte. Dies liegt daran, dass grobe Partikel einen stärkeren Brückeneffekt haben und den Pressdruck besser übertragen können, wodurch die Partikel enger miteinander verbunden werden. Im Gegensatz dazu ist die Porosität von feinem porösem Wolframpulver relativ gering, was bedeutet, dass das feine Pulver beim Sintern eine größere freie Energie hat, was das Sintern begünstigt. Daher ist feines Pulver für die Verdichtung von Wolfram-Kupfer-Legierungen begünstigter.


